Standorte

Groß Gerungs

Unterer Marktplatz 33
3920 Groß Gerungs

Telefon 02812/83 44
Fax 02812/83 44-4

%69%6E%66%6F%40%6F%72%74%68%6F%2D%73%63%68%75%6C%6D%65%69%73%74%65%72%2E%61%74

Öffnungszeiten

Mo-Fr: 8:00-12:00, 14:00-18:00
Sa: 8:00-12:00

Zwettl

Gerungser Straße 34
3910 Zwettl

Telefon 02822/542 87
Fax 02822/542 87-4

Standort Horn

Pragerstraße 1
3580 Horn

Telefon 02982/20340
Fax 02982/20 340-4

Standort Allentsteig

Bahnhofstraße 35
3804 Allentsteig

Telefon 02824/2235-10 800

Standort Wien

Hetzendorfer Straße 52/4
1120 Wien

Telefon 01/8047058
Fax 01/8047058-4

top

Die 10 häufigsten neurologischen Erkrankungen

  1. Schlaganfall
  2. Hirnblutungen
  3. Schädel-Hirn-Trauma
  4. Parkinson
  5. Multiple Sklerose
  6. Hirnhautentzündung
  7. Epilepsie
  8. Kopfschmerzen und Migräne
  9. Polyneuropathie
  10. Gehirntumore

Schlaganfall

Ein Schlaganfall (auch Hirnschlag oder Apoplex genannt) ist medizinisch betrachtet eine plötzlich auftretende Unterversorgung einer Gehirnregion mit Sauerstoff und Nährstoffen. Es kommt dabei innerhalb kürzester Zeit zum Absterben überlebenswichtiger Hirnzellen! Deshalb ist die sofortige Erkennung und Behandlung äußerst wichtig und entscheidend.

600.000 Menschen erleiden in Europa pro Jahr einen Schlaganfall (in Österreich ca. 24.000 Menschen pro Jahr). Diese Tendenz ist leider steigend. Somit gibt es in einer durchschnittlichen Gemeinde mit 1.000 Einwohnern 7 Betroffene! Zirka die Hälfte aller betroffenen Personen ist in der Altersgruppe +75.

Ein Schlaganfall kann sich verschieden stark auswirken:

  • Grad 1: keine bzw. geringe Einschränkung der Lebensqualität
  • Grad 2: Gefühls-Störungen
  • Grad 3: Lähmungen
  • Grad 4: Pflegefall

Als Zeichen eines Schlaganfalles können plötzlich und eventuell auch mehrere Symptome gleichzeitig auftreten:

  • Sehstörung
  • Fehlende Wahrnehmung
  • Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Gangstörung, Gleichgewichts- oder                  
  • Koordinationsstörung
  • Taubheitsgefühl
  • Lähmung oder Schwäche im Gesicht
  • Verwirrung, Sprach- oder Schriftstörung
  • Starke Kopfschmerzen
  • Orientierungsstörung

Schlaganfallpatienten, auch Verdachtsfälle“, müssen unverzüglich ärztlich untersucht werden. Die „Akutphase“, während der eine Behandlung begonnen werden sollte, liegt bei 4 Stunden nach dem Schlaganfall.


Ein wichtiger Faktor für das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, ist der individuelle Lebensstil. Vor allem ein normaler Blutdruck, gute Blutzuckerwerte und Nikotin-Abstinenz zeigen einen positiven Effekt auf das Schlaganfallrisiko. Weitere hilfreiche Aspekte sind körperliche Aktivität, die Vermeidung von Übergewicht, normale Cholesterin-Werte und eine gesunde Ernährung.


Im Zentrum der neurologischen Rehabilitation stehen vor allem Maßnahmen, welche die Körperwahrnehmung des Betroffenen fördern und im besten Falle zur vollständigen Kompensation verlorener Fähigkeiten führen.


So werden beispielsweise zur Wiederherstellung der Gehfähigkeit Gangmuster mit Physiotherapeuten eingeübt. Egotherapeuten arbeiten gezielt mit dem Patienten zur (teilweisen) Wiederherstellung der sensomotorischen Fähigkeiten.

In enger Zusammenarbeit mit renommierten Neuro-Reha-Zentren können wir Ihnen hierbei die bestmögliche Versorgung bieten.

Multiple Sklerose

Multiple Sklerose ist eine Krankheit, die das zentrale Nervensystem betrifft. Es leiden weltweit 2,5 Millionen Menschen an MS! Im Allgemeinen sind junge Menschen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren betroffen und stört ihre Lebens- und Karriere-Planung. Bei Frauen tritt diese Krankheit doppelt so häufig auf wie bei Männern.


Die Nervenfasern im Gehirn und das Rückenmark sind von einer Hülle aus Fett und Eiweiß umgeben (Markscheiden). Bei Multipler Sklerose kommt es an diesen Markscheiden zu Entzündungen, die zu deren Zerstörung führen können. An den betroffenen Stellen setzt eine Art Narbenbildung ein, die als Sklerose bezeichnet wird und namensgebend für diese Erkrankung ist. Das heißt, die elektrischen Impulse können nicht mehr uneingeschränkt weiter geleitet werden.


Typisch für MS sind Empfindungsstörungen, Taubheitsgefühl oder Kribbeln. Auch Muskelschwäche, Muskelsteife und Koordinationsstörung kann sich bemerkbar machen.


Leider ist Multiple Sklerose noch nicht heilbar, mit einer optimalen Versorgung lässt sich der typische Verlauf der Erkrankung aber bei vielen Patienten verzögern!


Arzt, Therapeuten und Patient müssen intensiv zusammenarbeiten, um eine möglichst große Lebensqualität zu erhalten!

Schädel-Hirn-Traumata

Durch Schädel-Hirn-Traumata kann es zu Hirnblutungen - an jeder Lokalisation - kommen. Schädelhirnverletzungen sind bis zum frühen Erwachsenenalter die häufigste Todesursache.

Auswirkungen und mögliche Folgeschäden bei Schädel-Hirn-Traumata:

Das Großhirn ist, wie viele Organe des menschlichen Körpers, paarig angelegt: Es besteht aus zwei Hälften, den Hemisphären, die durch den sogenannten Balken miteinander verbunden sind. Das Gehirn arbeitet asymmetrisch, das heißt die Kontrolle der rechten Körperseite obliegt weitestgehend der linken Hemisphäre und umgekehrt. Jede der beiden Hemisphären ist für bestimmte Tätigkeiten zuständig. Man spricht hier von einer Lateralisierung der Funktionen. Einige Funktionen werden jedoch von beiden Gehirnhälften gesteuert.

Lähmungen, Spastik

Bei einem Schädel-Hirn-Trauma können auch die motorischen und sensiblen Regionen, die für die Bewegungssteuerung und die Körperwahrnehmung der jeweils gegenüberliegenden Körperseite zuständig sind, betroffen sein. Lähmungen sind wie Sprachstörungen ein häufiges Symptom nach Schädel-Hirn-Verletzungen. Beide Störungen treten oftmals zusammen auf. Bei Halbseitenlähmung (Hemiplegie) tritt durch Verletzung einer Gehirnhälfte eine Lähmung der gegenüberliegenden Körperhälfte auf. Häufig können die betroffene Seite des eigenen Körpers sowie der ihn umgebende Raum nicht mehr wahrgenommen werden (Neglect). Das Gefühlsempfinden in den gelähmten Bereichen kann gestört sein. Oft ist sich der Patient seiner Störung nicht bewusst (Anosognosie).

Spastische Lähmungen gehen mit einer erhöhten Muskelspannung einher. Davon können alle vier Gliedmaßen oder nur eine Körperhälfte betroffen sein. Willkürliche Bewegungen sind erschwert und der Patient leidet häufig an Schmerzen. Da Schmerzen die Spastik fast immer verstärken, müssen Schmerzen vermieden werden.


Orthopädische Schuhe und Bandagen können dabei helfen, den Alltag besser meistern zu können und für mehr Sicherheit zu sorgen.




Verschiedene Behandlungsmethoden



Ganganalyse

Bei dieser Ganganalyse wurde die Schrittabfolge mit "normalen" Konfektionsschuhen und mit maßgefertigten orthopädischen Schuhe verglichen. Auf der linken Seite sehen Sie die verschiedenen Statistiken mit einem "normalen" Schuh und zum Vergleich auf der rechten Seite mit orthopädischen Maßschuhen ein viel synchroner und flüssigerer Gang.  Sowohl die Schrittlänge, die Schrittzeit als auch die Standphase hat sich auf beide Füße komplett gleich angepasst − die orthopädischen Maßschuhe verschaffen Ihnen somit einen "gesünderen" Weg durch Ihren Alltag.

Mit Hilfe unserer Maßschuhe können wir Ihnen nicht nur zu einem sicheren Gang verhelfen, sondern beugen gleichzeitig auch Haltungsschäden vor.